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Das Spiel


Es war einmal ein kleines externer Link chattisches Bergdorf. Hier lebten die Menschen von der Landwirtschaft.
Einige hatten schon den Weg in die weite Welt gefunden. So verdienten manche den Lebensunterhalt in Kassel, Hersfeld oder Melsungen. Diese Menschen kamen mit einem Spiel in Kontakt, welches gemeinhin als Volksport Nr.1 bezeichent wird, dem Fussball.
Sie brachten den Geist des Spieles mit nach Hause. Nachdem Radio's den Einzug in dem Dorf hielten, konnten die Menschen die großen Spiele mitverfolgen. Zum externer Link Wunder von Bern begab es sich, das einige Menschen Kisten besaßen, die bewegte Bilder zeigten. Um diese Kisten gab es zu jener Zeit großes Gedränge in den Wohnstuben der Besitzer. Die Welle Fussball schwabbte in das kleine Dorf.

So wurde Fussball für die Menschen immer wichtiger. Einige der stärksten Kerle spielten beim SV Osterbach und später bei der externer Link SG Heinebach/Osterbach. Auch die zu Hause gebliebenen hatten Gefallen an diesem Sport. Es wurde ein Bolzplatz angelegt, um den ganz jungen Burschen im Dorf die Möglichkeit zu geben den Ball zu demmeln. Seit den 60'ern des letzten Jahrhunderts haben Generationen ihre Zeit auf dem Bolzplatz verbracht.

Ende des letzten Jahrunderts, es muss so Anfang der 90'er gewesen sein, gab es ein Spiel auf dem Bökelberg zwischen dem Schützenverein und der Feuerwehr. Darauf wurde sich tagelang vorbereitet. An dem angesetzten Spieltag hatten beide Mannschaften ihre Top-Spieler auf den Platz geschickt. Der Sieger von damals muss die Feuerwehr gewesen sein. Das war so etwas wie die Geburtsstunde des Top-Bolz-Spieles.

Ende der 90'er Jahre wurde ein Bolzspiel zwischen dem Oberdorf und dem Unterdorf ausgetragen. Wer die Organisatoren waren kann nicht
mehr mit letzter Sicherheit gesagt werden. Es gewannen die Spieler aus dem Unterdorf.

Ein paar Jahre später, im Jahr 2005 wurde eine Neuauflage des Spieles Oberdorf gegen Unterdorf ausgetragen. Hier gewann das Oberdorf ganz knapp. Einig waren sich alle, dass es im kommenden Jahr wieder ein Spiel geben muss.

So wurde das Jahr 2006 zum Beginn des TOP-BOLZ-SPIEL des Jahres. Es wurde aufgrund der Erfahrungen aus dem vergangen Jahr professioneller organisiert. Es gab erstmals einen Dienstplan für das Catering. Er beschränkte sich jedoch darauf, dass die nicht spielende Mannschaft das Bier verkaufen sollte oder vom Spielbetrieb ausgeschlossene Spieler sofort den Dienst anzutreten hatten.

Wie das immer so mit der Theorie und Praxis ist, es kommt immer nie wie geplant. So haben dann die Mädels der Spieler das Catering übernehmen müssen.

Es gab auch erstmals verbindliche Regeln und einen schwarz gekleideten Schiedsrichter.

Um den Titel stritten drei Mannschaften. Den schlussendlich das Oberdorf gewonnen hat.

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